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Teilnehmer der C5 Insurance Exit Conference betonen nachhaltig die Wirkung von Solvency II auf Run-off

C5 Insurance Exit Conference – Solvency II veranlasst zur kritischen Durchsicht der Geschäftsmodelle bei den Versicherern und führt zunehmend zur Einstellung von kapitalineffizienten Nischensparten.

Das Run-off-Volumen wird weiter wachsen, so das Fazit auf der C5 Insurance Exit Conference in Köln. Da künftig auch für Run-off Eigenkapital vorzuhalten ist, werden sich die Zahl der Bestandsübertragungen und die Nachfrage nach Rückversicherungslösungen deutlich verstärken. Mit einer Abschwächung dieses Trends durch die diskutierten Übergangsfristen ist nicht zu rechnen. Die in „Omnibus II“ von der EU vorgeschlagenen Übergangsfristen werden Solvency II nicht aufschieben. Sie setzen ausschließlich die Interventionen aus, sollten die Kriterien nicht erfüllt werden. „Die Abgabe von Run-off wird von der Erkenntnis begründet, dass Kapital an den falschen Stellen gebunden ist und nicht weil die Solvency-Anforderungen nicht erfüllt werden. Es wird demnach keine Notverkäufe geben.“ So Arndt Gossmann während der Podiumsdiskussion der Konferenz.